Inzwischen in aller Munde und auch schon in vielen Schlafzimmern eingezogen – die Wasserbetten

Die Geschichte der Wasserbetten führt uns die älteste Dokumentation dieser Schlafeinrichtung gut 3.000 Jahre in die Vergangenheit zurück – nämlich, als Nomaden vernähte Ziegenhäute mit Wasser füllten, um diese als warme Schlafunterlage zu nutzen. Medizinisch gelang dem Wasserbett im Jahr 1851 der Durchbruch, als der britische Arzt Dr. William Hooper die Betten zur Krankenbehandlung einsetzte, um von den druckreduzierten Oberflächen zu profitieren.

Schließlich fanden die Wasserbetten in den 60er Jahren mit der Entwicklung der Vinyl Wassermatratzen auch ihren Weg in die privaten Gemäuer der Menschen und werden seither an Haushalte der ganzen Welt geliefert.

Vorteile von einem Wasserbett
Die gleichmäßige Druckverteilung des Körpergewichtes ermöglicht eine Entlastung der Wirbelsäule, so dass der Körper zur Ruhe kommt und durch ein Gefühl von Schwerelosigkeit zu einer tiefen Entspannung findet. Eine Stauung der Blutzirkulation wird auf diese Weise vorgebeugt. Durch den hohen Komfortfaktor gehören kurze Nächte der Vergangenheit an, ebenso wird auch der lästige Positionswechsel in der Nacht zur Seltenheit. Das Wasserbett gilt mit ihrer hygienischen Oberfläche als eine der pflegeleichtesten Betten, die Sie auf dem Markt finden können.

Aufbau der Matratze
Die Wasserbett Matratze besteht aus einem weichen Vinyl, das mit warmem Wasser gefüllt wird. Für die Wärme sorgt dabei ein Heizsystem, das unterhalb einer Sicherheitsfolie liegt und dessen Temperatur Sie selbst bestimmen können. Die Kosten für die Wasserbeheizung betragen dabei jährlich etwa 70-100 Euro, die optimale Wassertemperatur liegt ungefähr 2-3 Grad unter Ihrer Körpertemperatur.

Sie müssen keine Angst davor haben, dass das Wasser auslaufen könnte. Die Sicherheitsfolie, mit der jedes handelsübliche Wasserbett ausgestattet wird, fängt im Fall der Beschädigung das ausgetretene Wasser auf. Je nach Wasserbett System, also Softside- oder Hardside-Wasserbett, besteht der Rahmen des Wasserbetts aus einem weichen Polsterrahmen, den Sie anschließend in Ihr Bettrahmen integrieren können – oder aus einer harten Rahmenkonstruktion, meistens aus Massivholz.